Q-loud IoT Blog

Sps 2019, Edge computing, Open Industry 4.0 Alliance, Industrieautomation

4 entscheidende Bausteine für Standards in der Smart Factory

Vier strategische Entwicklungsfelder sind für ein offenes Industrie 4.0-Framework besonders wichtig. Q-loud arbeitet in der Open Industry 4.0 Alliance mit über 40 OT- und IT-Unternehmen wie QSC AG, ifm, SAP, Kuka, Beckhoff, Hilscher, Endress+Hauser und Multivac an einem offenen Ökosystem zur digitalen Transformation von industriellen Fertigungsanlagen. Auf der SPS in Nürnberg können sich Besucher auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 5/Stand 160 in diesen Tagen ein Bild davon machen.

Heutige Produktionsanlagen bestehen aus einer Vielzahl von Fertigungslinien, Maschinen, Aktuatoren und Sensoren unterschiedlichster Hersteller. Daher ist es kaum möglich, diese in einer einheitlichen Infrastruktur nur eines Anbieters zu vernetzen.

Soll die Umsetzung der Smart Factory tatsächlich gelingen, müssen Daten und digitale Dienste verschiedenster Hersteller und unterschiedlichster Cloud-Systeme in einer heterogenen Produktionsumgebung verknüpft werden. Dazu sind herstellerübergreifende Standards notwendig.

Aus diesem Grund hat die Open Industry 4.0 Alliance vier strategische Entwicklungsziele definiert:

1. Open Edge Connectivity: Die Vernetzung von Sensoren, Edge-Gateways und Maschinen untereinander.

2. Open Edge Computing: Die cloudgebundene Rechenleistung vor Ort im Industriebetrieb sowie eine Plattform für Smart-Factory-Anwendungen.

3. Open Operator Cloud: Die verschiedenen Betriebsplattformen bzw. Industrial-IoT-Plattformen zur Verwaltung der Geräte und als zentrale Sammelstelle für die Daten in der Cloud.

4. Common Cloud Central: Der bidirektionale Austausch von Informationen und Daten wie Messwerte, Gerätedaten und Stammdaten z. B. zwischen Herstellern und Betreibern.

Der besondere Erfolgsfaktor des "Open Industry 4.0 Frameworks": Es basiert auf bereits vielfach bewährten Technologien und Verfahren wie IO-Link, OPC UA und RAMI.

Q-loud wird sich mit seiner Industrial IoT-Expertise zu Software, Hardware und Konnektivität insbesondere bei der Open Edge Connectivity und dem Open Edge Computing einbringen. Denn: „Gerade, wenn die Dämme brechen und die enorme Datenflut der Feldebene über die Steuerungen hereinbricht, führt kein Weg am Edge Computing vorbei“, erklärt Q-loud CEO Dr. Myriam Jahn im atp-Interview.

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Open Industry 4.0 Alliance zeigt Q-loud in diesen Tagen Lösungen zu Standards in der Smart Factory auf der Smart Production Solutions (SPS) in Nürnberg.

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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