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IIoT, IoT Mittelstand, Digitalisierung

4 strategische Entwicklungsziele zur Digitalisierung im Mittelstand

Die Digitalisierung verändert Geschäftsmodelle grundlegend. Das gilt nicht nur für Großkonzerne. Es betrifft insbesondere die zahlreichen mittelständischen Unternehmen. Durch Ihre spezifische Führungskultur, größere Flexibilität und Innovationskraft können Sie zum Treiber der Digitalen Transformation werden. Allerdings „tickt“ der Mittelstand auch anders. Es gibt typisch mittelständische Herausforderungen und typisch mittelständische Erfolgsfaktoren in der Digitalisierung. Sie müssen für eine erfolgreiche Transformation erkannt und in den Prozess zur digitalisierten Wertschöpfung einbezogen werden. Vier strategische Entwicklungsziele sind von besonderer Bedeutung.

1. Geschäftsmodelle und Wettbewerb

Die Chancen neue Wachstumspotenziale zu erschließen sind hoch. Doch die Herausforderung besteht darin, die Realisierung digitaler Geschäftsmodelle mit dem traditionellen Kerngeschäft zu verbinden. Damit das gelingt, müssen Unternehmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Kompetenzfeldern aus den Bereichen Hardware, Software und Betrieb zusammenbringen. Standard-Angebote wie der Q-loud Proof-of-Concept helfen, die Komplexität zu reduzieren. Er ist speziell auf die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen zugeschnitten. Nach einer gemeinsamen Anforderungsanalyse erhalten Kunden in nur 100 Tagen einen funktionalen IoT-Demonstrator. Mit diesem können sie Machbarkeit und technische Rahmenbedingungen ihres digitalen Geschäftsmodells im Live-Betrieb auf den Prüfstand stellen.

2. IT Architektur und Technologie

Aber auch die Anforderungen der digitalen Transformation an die bestehende IT-Infrastruktur der Unternehmen sind enorm. Ungeahnte Datenmengen, effiziente Speicher- und Virtualisierungskonzepte sowie der Retrofit bestehender Geräte sind die größten Hürden. Auf dem Weg zum digitalen Geschäftsmodell gilt es, Themen wie Konnektivität, Datenhaltung, Cloud-Lösungen oder Datensicherheit zu beleuchten und die richtige IoT-Plattform auszuwählen.

3. Unternehmenskultur, Mensch und Gesellschaft

Zur digitalen Transformation gehören zwingend Menschen. Es gilt also nicht nur die IT-Infrastruktur „flott“ zu machen, sondern auch in Mitarbeiter und Unternehmenskultur zu investieren. Die Transformation kann nur gelingen, wenn die Belegschaft den Weg von Beginn an mitgeht. Eine transparente und offene Haltung des Managements ist in diesem Zusammenhang erfolgskritisch. Gerade dabei scheinen Mittelständler einen gewissen Vorsprung zu haben. Die Nähe zu den Mitarbeitern sowie Innovationskraft und Geschwindigkeit, bilden den Gegensatz zu den internationalen Großkonzerne.

4. Global Production Footprint.

Die Digitalisierung der weltweiten Produktionsnetze ist Herausforderung und Chance gleichermaßen. Sie werden sich grundlegend verändern. Die Produktion wird in der Smart Factory vernetzt, Roboter arbeiten Hand in Hand mit Menschen und Daten von Unternehmen und Lieferanten werden in Echtzeit zwischen den Gliedern der Wertschöpfungskette ausgetauscht. Die Rahmenbedingungen dieser Vision gilt es intensiv zu diskutieren. Die Digitalisierung braucht verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen.

Mittelstand der Zukunft: Digital? Agil & Automatisiert?

Die vier strategischen Entwicklungsziele stehen auch im Zentrum des 2. Forums Deutscher Mittelstand am 11. und 12. September im Internationalen Congresscenter Stuttgart. Besucher könne sich über konkrete Lösung aus dem Mittelstand informieren. Q-loud zeigt auf dem Stand der QSC AG eine Live-Demo zu seinem Edge-Computing Konzept in der Industrie. Es verbindet in der Smart Factory die Operational Technology (OT) mit der Information Technology (IT). Denn 2030 werden rund 70% des Produktwertes von Maschinen aus den generierten Daten bestehen. Die heutige Wertschöpfung im Maschinenbau aus Elektronik, Mechanik und Embedded-Software, in denen der deutsche Mittelstand besonders stark ist, werden dann nur noch nachgeordnete Bedeutung haben.

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IoT 2019 - Was treibt den deutschen Mittelstand?

Welches Potenzial sehen mittelständische Unternehmen im Internet der Dinge? Welche Projekte planen sie oder welche Lerneffekte haben sie bereits gemacht? Die IDG Studie zeichnet ein umfassendes Bild zu Status Quo und Zukunft digitaler Geschäftsmodelle im IoT. Unser Fazit: Besonders lesenswert!

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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