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NB-IoT, IIoT

5 gute Gründe für NB-IoT

Vernetzung im Internet of Things benötigt vor allem eines: Konnektivität. Inzwischen haben sich eine Reihe von Funkstandards entwickelt. Sie sind spezialisiert auf die Kommunikation von Geräten. Einer davon ist NarrowBand-IoT (NB-IoT). Für die Vernetzung mit NB-IoT spricht einiges. Fünf Gründe machen den Unterschied.

1. Niedriger Energieverbrauch

NarrowBand-IoT-Chipsätze sind im Aufbau der Funkverbindung extrem energiesparend. Dazu werden Signalisierung und Overhead auf ein Mindestmaß reduziert. Hinzu kommen spezielle Stromsparfunktionen wie z. B. die Extended Discontinuous Reception (eDRX). Ein Timer-Intervall gibt vor, in welchem zeitlichen Abstand ein Empfänger eine Verbindung prüft, die vom NB-IoT-Netz aufgebaut wird. Mit dem Power Saving Mode (PSM) wird gesteuert, wie lang der Transmitter für Transaktionen erreichbar ist. Doch in der Ruhephase dazwischen, verbraucht das NB-IoT Modul praktisch keine Energie, sodass Batterielaufzeiten von zehn und mehr Jahren erreicht werden können.

2. Tiefe Gebäudedurchdringung

NB-IoT ermöglicht einen besseren Empfang innerhalb von Gebäuden. Grund ist die höhere Leistungsdichte, die durch eine schmale Trägerbandbreite erreicht wird. Sie ist im Vergleich zu LTE 20 Dezibel höher. Zusätzlich kann bei schlechtem Empfang mit dem Coverage Enhancement (CE) die Übertragung von Nachrichten beliebig oft wiederholt werden. Damit ist NB-IoT besonders zum Einsatz in tiefergelegenen Etagen geeignet und ermöglicht somit z.B. die Vernetzung von Energriezähler-Infrastruktur am Flughafen München.

3. Hohe Sicherheitsstandards

NarrowBand-IoT ist weltweit standardisiert. Es nutzt die Sicherheitsmechanismen des LTE-Netzes, die durch das internationale 3rd Generation Partnership Project (3GPP) vorgegeben und ständig erneuert werden. Um von diesen Sicherheitsstandards zu profitieren, benötigen alle Geräte mit NB-IoT Konnektivität ein spezifisches NB-IoT Funkmodul und eine SIM-Karte.

4. Einfache Installation

Sensoren und Aktuatoren mit NarrowBand-IoT benötigen keine Gateways oder lokale Netzwerke. Sie verbinden sich direkt mit der nächstgelegenen NB-IoT Basisstation. Das ermöglicht echte Plug&Play-Szenarien, z.B. zur Realisierung von Condition Tracking mit minimalem Installations- und Serviceaufwand.

5. Geringe Kosten

NB-IoT holt den Preispunkt in gleich zwei Bereichen. So sorgt das einfache Chipsatzdesign für eine Reduktion der Bauteilkosten, da auf unnötige LTE-Funktionen verzichtet wird. Zusätzlich konkurrieren die Mobilfunkbetreiber mit extrem günstigen Tarifen für NB-IoT Konnektivität. So können Flatrates für 1€ pro Jahr und Gerät bei zehn Jahren Laufzeit abgeschlossen werden. Die geringen Kosten für die NB-IoT Konnektivität im Zusammenspiel mit den Festpreis-Angeboten der Mobilfunkprovider ermöglichen es, die Vernetzung direkt in den Gerätepreis einzukalkulieren.

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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