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Digitalisierung im Mittelstand: Warum die "dicke Leitung" allein nicht reicht

Die Diskussion um den digitalen Ausbau in Deutschland wird im Mittelstand auf zahlreichen Ebenen intensiv diskutiert. Fragt man die Unternehmen nach den Hemmnissen, so ist laut Monitoring Report Wirtschaft 2018 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie der schleppende Breitbandausbau die größte Barriere für eine rasche Transformation. Es wundert also nicht, dass Städte wie Köln ambitionierte Vorhaben wie den „Gigabit Masterplan Cologne 2025“ verabschieden, der eine stadtweite Versorgung mit schnellem Glasfasernetz bis zum Jahre 2025 vorsieht. Denn eines ist unbestritten: eine starke digitale Infrastruktur entscheidet über einen Standortvorteil im Rennen um die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung einer Region.

Allerdings ist die „dicke Datenleitung“ nur eine notwendige Komponente. Die Digitalisierung der Industrie braucht verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen. Die Herausforderung besteht darin, Überregulierung zu vermeiden und ordnungspolitische Ansätze zu stärken. Gelingen kann das nur im engen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.

Zu allererst müssen die Unternehmen aber auch „wollen“. So ist der Drang zur digitalen Transformation z.B. im mittelständischen Maschinenbau noch verhalten, wie Q-loud CEO Dr. Myriam Jahn im Xing Klartext feststellt. Diese Zurückhaltung führt dazu, dass den mittelständischen Maschinenbauern die nötigen Ressourcen und Erfahrungen fehlen, um passende IoT-Technologie auszuwählen und mit Ihrer Produktion zu verknüpfen. Um den Staus Quo in der Digitalisierung zu ermitteln, ist der Ressourcen-Check des VDI ZRE hilfreich.

In der Gesamtheit betrachtet wird deutlich, dass die digitale Transformation zahlreiche Bereiche von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft betrifft. Welche Punkte gehören auf die kurzfristige und mittelfristige Agenda? Wie werden sich Arbeits- und Lebenswelten verändern? Diese Fragen werden in der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion #Köln: Die digitale Domstadt der Friedrich-Naumann-Stiftung beraten. In die Diskussion gehen u. a. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, QSC Vorstand Jürgen Hermann und Q-loud CEO Dr. Myriam Jahn. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Anmeldung: #Köln: Die digitale Domstadt mit Prof. Dr. Pinkwart

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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