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"Jede einzelne Ware im Blick mit NB-IoT" in Internet of Things

Die zeitgemäße Überwachung der Warenflüsse ist eine Herausforderung für Logistikunternehmen. Insbesondere die zusätzlichen Kosten sind ein hemmender Faktor. Mit dem neuen Funkstandard NB-IoT werden Tracking-Lösungen günstiger.

Drei Dinge sind in der Logistik entscheidend: Die Ware soll pünktlich beim Kunden sein, auf dem Transportweg nicht beschädigt werden und nicht verschwinden. Das gilt vor allem für empfindliche Güter wie Lebensmittel, Medikamente oder anfällige Maschinenteile. In diesen Fällen ist eine sensorbasierte Nachverfolgung auf Warenebene sinnvoll. Durch dieses Condition Tracking bekommen Sender und Empfänger kontinuierlich und automatisiert Informationen über Ort und Zustand der versendeten Ware.

Was schlüssig klingt scheiterte bisher an der geeigneten Technologie. Denn lokale Verfahren wie NFC oder Barcode unterstützen zwar die Identifizierung, geben aber keine Auskunft über den Zustand der Güter auf dem Transportweg. Klassisches Tracking mit GPS und Mobilfunk ist wartungsintensiv und mit teuren Tarifen verbunden. Die meisten Unternehmen scheuen diese Zusatzkosten.

Der neue Mobilfunkstandard Narrow-Band-IoT (NB-IoT) ändert das. NB-IoT ist auf die Vernetzung von Geräten im Internet of Things spezialisiert. Durch die extrem energiesparende Übertragung eignet sich diese Konnektivität hervorragend für einen zuverlässigen, mehrjährigen Batteriebetrieb. Als Ergänzung zu LTE oder 5G können günstige NB-IoT Tarife bei Mobilfunkunternehmen wie Telekom, Vodafone, Telefonica oder 1nce abgeschlossen werden. Bereits jetzt können Verträge als Flatrate für einen Euro pro Gerät und Jahr abgeschlossen werden.

Zum direkten Einsatz eignen sich Komplettlösungen zum Condition Tracking mit Hardware, Datentarif und Portal. Sie verwenden GPS zu Positionierung und sind zusätzlich mit Sensorik für Temperatur und Beschleunigung ausgestattet. Mit NB-IoT werden die Daten in ein Webportal zur Visualisierung und Konfiguration übertragen. Mit definierte Schwellwerten oder Geofencing-Einstellungen werden Transportgüter intelligent überwacht. Im Bedarfsfall schlägt das System Alarm.

Weitere Details zum Condition Tracking auf: internet-of-things.de

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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