Q-loud IoT Blog

Künstliche Intelligenz, Edge computing, IIoT

KI-Spezialist aiXbrain ergänzt Q-loud Edge-Computing für Industrie 4.0

Der Q-loud-Mutterkonzern, die QSC AG hat sich 25,1 Prozent der Anteile an der aiXbrain GmbH gesichert. Damit investiert QSC in einen Spezialisten für Künstliche Intelligenz (KI) im produzierenden Gewerbe. aiXbrain entwickelt eine selbstlernende Software. Sie macht die Komplexität industrieller Prozesse digital beherrschbar und maximiert so die Flexibilität in der Produktion. Für Q-loud bedeutet das die Erweiterung des IoT-Full-Stack-Portfolios auf die Applikationsebene. 

Datengold, Öl des 21. Jahrhunderts, Grundwasser der Informationsgesellschaft: Es mangelt nicht an Metaphern für den Wert von Daten. Das Potenzial der intelligenten Kombination von Daten haben die meisten mittelständischen Unternehmen erkannt. Es hapert allein noch an der skalierbaren Implementierung. Hier besteht in der Industrie dringender Handlungsbedarf. Denn die Experten sind sich einig: 2030 werden rund 70% des Produktwertes von Maschinen durch generierte Daten und KI bestimmt. Mechanik, Elektronik oder Embedded-Software werden dann nur noch nachgelagerte Bedeutung haben.

Die „Spitzhacke“ für das Datengold

In diesem Zusammenhang ist die Beteiligung der QSC AG an der aiXbrain GmbH eine gute Nachricht für den mittelständischen Maschinenbau. Denn wenn die Daten das Gold sind, brauchen die mittelständischen Kunden auch ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes, automatisiertes Werkzeug, um es zu schürfen. Selbstlernende Systeme erzeugen Leistungssteigerungen bis zu 60% in der industriellen Fertigung. Denn angepasste Produktionsgeschwindigkeiten mit weniger Stillständen bedeuten mehr Produktivität für die Industrie. Mit derzeit üblichen Mitteln ist das kaum zu stemmen.

KI-Software reduziert Komplexität in der Produktion

aiXbrain übernimmt mit Ihrer KI-Software gemeinsam mit dem Q-loud IoT-Hub die Orchestrierung der Q-loud-Edge-Gateways. Zeitaufwändige und mühsame Analysen erledigt die intelligente, selbstlernende Software-Lösung und schafft somit Platz für die notwendige Flexibilisierung in der Produktion. Auf Applikationsebene lassen sich Anwendungen aus der SAP- und IoT-Welt in die KI-Software integrieren.

KI ergänzt Q-loud Edge-Computing

KI-Software kann für intelligentes Edge-Computing eingesetzt werden – also die intelligente Vernetzung von Maschinen und Anlagen über das Q-loud Edge-Gateway mit einer angeschlossenen IIoT-Plattform. Das Q-loud Edge-Gateway übernimmt zum einen die konfigurierbare Filterung, intelligente Aufbereitung und Speicherung der Maschinendaten und fungiert zum anderen als Gegenstelle für die angeschlossenen Cloud-Plattformen. Der Vorteil des Edge-Computings: Durch die Rechenkapazität direkt an der Maschine können KI-Algorithmen direkt und ohne Latenz mit der Maschine verwendet werden. Ganz konkret ermöglicht die intelligente Vernetzung über ein Q-loud Edge-Gateway mit Gegenstelle in der Cloud neue digitalisierte Geschäftsmodelle wie beispielsweise Pay-per-Use oder Prozessoptimierungen wie Smart Maintenance. Hier entsteht zum ersten Mal die Verbindung zu einer vollständigen, skalierbaren Industrie-4.0-Lösung, um der derzeitigen Konjunkturschwäche im Maschinenbau etwas entgegenzusetzen.

Zur Pressemeldung der QSC AG

IDG-Studie_IoT_2018_2019_Seite_01

IoT 2019 - Was treibt den deutschen Mittelstand?

Welches Potenzial sehen mittelständische Unternehmen im Internet der Dinge? Welche Projekte planen sie oder welche Lerneffekte haben sie bereits gemacht? Die IDG Studie zeichnet ein umfassendes Bild zu Status Quo und Zukunft digitaler Geschäftsmodelle im IoT. Unser Fazit: Besonders lesenswert!

Zur aktuellen Studie

Subscribe Here!

Bleiben Sie auf den Laufenden

Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

Schreiben Sie einen Kommentar