Q-loud IoT Blog

5G, Proof-of-Concept, IIoT

Konjunkturdelle oder Paradigmenwechsel? Zur Situation in der Industrie

Der Druck auf die Industrie steigt. Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, gehen die Unternehmen ins Industrial Internet of Things (IIoT). Vielversprechend sind Retrofit-Lösungen aus einer Kombination von Operational Technology (OT) auf dem Shopfloor, der IT-Welt und Connectivity wie 5G. Standardisierte Angebote für Proof-of-Concepts erleichtern den Start in digitale Geschäftsmodelle.

Die Krise hat den Maschinenbau und die Fertigungsindustrie bereits spürbar erreicht. Auch wenn die Ökonomen noch nicht von eine Rezession sprechen mögen, so geht doch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V (VDMA) von einem Produktionsrückgang von rund 2% für 2019 und noch einmal 2% für das Folgejahr aus. VDMA Präsident Martin Walcker fasst die Situation so zusammen: „Die Party ist noch nicht vorbei, aber man sollte nahe am Ausgang tanzen“.

Die Ursachen für die schlechte Prognose sind vielfältig. Zum einen bremsen der Handelskrieg zwischen den USA und China aber auch die Unsicherheiten rund um den Brexit die Investitionsbereitschaft der mittelständischen Industrie. Zum anderen spielt der industrielle Strukturwandel in Deutschland eine große Rolle. Beispielhaft dafür ist der politische Wille zur Elektromobilität. Er trifft die Werkzeugmaschinenbauer und deren metallverarbeitende Kunden gleichermaßen hart. Ein Elektroauto braucht schlicht weniger Metallteile und statt Metall kommen eher carbonisierte Synthetikfasern zum Einsatz. An diesem Beispiel wird eines deutlich: Es handelt sich nicht nur um eine Konjunkturdelle. Das ist ein Paradigmenwechsel.

Um die Führungsposition im Wettbewerb zu halten, entwickeln immer mehr Unternehmen digitale Geschäftsmodelle im Industrial Internet of Things (IIoT). Denn Studien belegen, dass in absehbarer Zeit bis zu 70 Prozent des Wertes der produzierten Maschinen aus generierten Daten entstehen. Eine Lösung kann eine intelligente Kombination der Operational Technology (OT) auf dem Shopfloor mit der IT-Welt und Konnektivität wie 5G sein. Allerdings können Fertigungsmaschinen ohne IoT-Fähigkeiten nicht einfach ersetzt werden. Einen bezahlbaren Retrofit bietet Edge Computing mit einer Gegenstelle in der Cloud. So lassen sich in kurzer Zeit neue digitalisierte Geschäftsmodelle wie beispielsweise Pay-per-Use oder Smart Maintenance realisieren. Q-loud kombiniert dazu Edge-Computing mit performanter Gateway-Technologie an der Peripherie. Sensoren und Aktoren werden skalierbar und sicher eingebunden. Das Q-loud Edge-Gateway sichert die konfigurierbare Filterung, Verarbeitung und Speicherung der Maschinendaten. Mit Hilfe von KI können die Daten aufbereitet und an die gewünschte IIoT-Plattform oder Cloud übergeben werden.

Natürlich ist dieser Transformationsprozess für die mittelständischen Unternehmen nicht leicht. Eine gute Möglichkeit für einen sicheren Start ins Industrial IoT ist der Q-loud Proof-of-Concept. Die Kunden von Q-loud erhalten zum Festpreis innerhalb von 100 Tagen einen funktionsfähigen Demonstrator für ihren konkreten Anwendungsfall mit Hardware, Konnektivität und IoT-Plattform. Das schafft ein Maximum an Investitionssicherheit auf dem Weg zu digitalen Geschäftsmodellen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Dr. Myriam Jahn im QSC Blog.

 

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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