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Condition Tracking, NB-IoT, Digitalisierung

"Maßgeschneidertes Condition-Tracking auf der Schiene" in bahn manager

Erreichen Waren ihre Empfänger beschädigt, sind Spediteure in der Pflicht. Das gilt auch dann, wenn nicht abschließend geklärt werden konnte, wann und wie die Güter zu Schaden gekommen sind. Hilfreich sind Tracking-Lösungen, die den Zustand der transportierten Waren auch auf Ebene der einzelnen Ladungsträger überwachen können. Besonders interessant sind Nachrüstlösungen, die über Jahre wartungsfrei Ihren Dienst tun.

Ob in Behältern, auf Paletten oder in Containern: Bisher ist die Mehrheit der Logistikunternehmen und Speditionen nur in der Lage, Auskunft über den Warenein- und Warenausgang zu geben, z. B. wenn die Sendung in einem Verteilzentrum durch die Scannerbrücke fährt. Über den Zustand der Güter können sie während des Transportes keine Informationen bereitstellen. Nicht selten werden sogar im Schadensfall die unbrauchbaren Waren noch Tage zum Zielort transportiert. So verstreicht nicht zuletzt wertvolle Zeit, um Ersatzlieferungen anzustoßen. Es stellt sich aber auch die Frage: Wer haftet dann für den Schaden und lässt sich belegen, wann und wo die Ware zu Schaden gekommen ist?

In diesem Zusammenhang sind Condition-Tracking-Systeme hilfreich. Mit ihnen können einzelne Transportmittel nachgerüstet werden. Auf diese Weise ist das Erfassen von relevanten Zustandsinformationen möglich. Dazu stehen Komplettlösungen tatsächlich bereits zur Verfügung. Sie kombinieren Tracking mittels GPS mit Sensorik und -Mobilfunkkonnektivität. Neben den robusten Geräten umfassen sie auch den Datentarif sowie das Portal zur Tracker-Konfiguration und Darstellung der Positions- und Zustandsdaten. Besondere Möglichkeiten schafft dabei der neue Mobilfunkstandard NB-IoT. Er punktet mit extrem niedrigem Energieverbrauch und guter Gebäudedurchdringung. Somit ist ein wartungsfreier Batteriebetrieb der Trackingsysteme über Jahre möglich.

Der Vorteil: Mögliche Probleme lassen sich schon auf dem Transportweg identifizieren, geeignete Behebungsmaßnahmen ohne Zeitverzug anstoßen und Versicherungsfragen deutlich einfacher und schneller klären. So oder so schafft Condition Tracking Transparenz und spart im Schadensfall allen Beteiligten Zeit, Wege und Kosten.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in: bahn manager - Das Wirtschaftsmagazin für den Schienensektor (Seite 80)

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Simon Rusch

Simon Rusch

Simon Rusch ist seit 2013 bei Q-loud und Spezialist für Themen rund um Digitale Wertschöpfung im Internet der Dinge und die praktische Umsetzung von IoT-Lösungen für Industrie, Gebäudetechnik und Energy Management.

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