Q-loud IoT Blog

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IoT Full-Stack-Ansatz für den Mittelstand

In diesem Jahr wurden die IoT-Kompetenzen des Kölner ITK-Spezialisten QSC AG bei uns, der Tochtergesellschaft Q-loud GmbH, gebündelt und damit IoT als erklärtes Wachstumsfeld der Gruppe ausgewiesen. Wir als Q-loud punkten mit einem klaren Mittelstandsfokus und einem umfassenden, eigenentwickelten Komplettangebot - dem Full-Stack-Angebot. Q-loud beschäftigt sich seit über 4 Jahren mit IoT und hat in den letzten Jahren erfolgreich Projekte insbesondere im Bereich Smart Building für Kunden wie Novoferm/Tormatic, Schüco, Hager und den führenden Heizungsanbietern umgesetzt. Wir betreiben seit 4 Jahren eine eigenentwickelte und leistungsfähige IoT Plattform auf Basis der Cassandra-NoSQL-Technologie, auf der auch Facebook oder Twitter als hochskalierende Dienste aufgebaut sind. Diese IoT Plattform wird redundant in drei eigenen Tier 3+ Rechenzentren der QSC betrieben, genügt mit der DIN27001 Zertifizierung sehr hohen Security-Anforderungen und punktet insbesondere bei Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit sowie – über eine gut dokumentierte REST-Programmierschnittstelle – Offenheit. Auf der eigenentwickelten Plattform sind derzeit über 200.000 User Accounts angelegt. Mit über 1 Mio. Devices im Feld gehört Q-loud nach Einschätzung der Analysten von Crisp Research zu den führenden Innovatoren im Bereich IoT. Diese Einschätzung wird auch von anderen Analysten geteilt, so bezeichnet uns z.B. Experton als IoT "rising star" in ihrem aktuellen Marktüberblick zu IoT/Industrie 4.0.
„Der IoT Hype ist auf dem Höhepunkt, es entstehen fast wöchentlich neue IoT Plattformen und Angebote – eine Dynamik, die gerade den deutschen Mittelstand verunsichert und oft zum Abwarten zwingt. Unser Ansatz ist hier, alle für die erfolgreiche Umsetzung notwendigen Gewerke mit eigenentwickelten Leistungen abzudecken und die Gesamtverantwortung für die schnelle und risikolose Umsetzung zu übernehmen“

So Christian J. Pereira, in der Q-loud als Geschäftsführer für den Bereich Consulting und Vertrieb zuständig.

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Auf der Hannover Messe Industrie 2016 zeigte QSC zusammen mit Huawei insbesondere auch die Digitalisierung und Vernetzung in der Industrie 4.0 mit einer direkten Kopplung von Siemens Steuerungsprotokollen über Huawei-M2M-Module mit SAP HANA (Bild. Q-loud)

IoT-Ansatz der QSC basiert auf Kundenfokussierung

„Wir haben schnell erkannt, dass ein Cloud-Angebot allein nicht ausreicht, um den Bedarf des Mittelstands zu erfüllen“ beschreibt Christian J. Pereira den Startpunkt, der zu dem heutigen Angebotsspektrum geführt hat. Security ist wesentlich für die Einführung von IoT. Diese wird von uns durch die Abdeckung der gesamten Prozesskette sichergestellt. So umfasst das Angebot nicht nur die angesprochene hochskalierbare, in drei eigenen Rechenzentren in Deutschland nach dem Sicherheitsstandard DIN27001 betriebenen und vom TÜV zertifizierten Rechenzentren sondern auch eine eigenentwickelte Hardwareproduktlinie, welche Sensoren, Aktoren, Adapter (z.B. für MOD-Bus, M-Bus, RS232) umfasst, kostenoptimierte Gateways für die Anbindung über Fest- und Mobilfunknetze, IoT Module und Komponenten, die bereits Identity, Security und Industriefunk auf 868MHz Basis beinhalten. Um den unterschiedlichen praktischen Anforderungen wie Security, Batterielaufzeit oder Gebäudedurchdringung zu genügen, wurde ein eigenes Schlüssel-basiertes Security-Protokoll entwickelt und integriert, ebenso wie ein eigenentwickeltes Funkprotokoll, da bisher alle Standardprotokolle anfällig für Cyber-Angriffe waren.

Im Laufe der Zeit wurde unser Angebot noch um die Integration von IoT-Funktionen in bestehende Anlagen und Geräte, „Retrofit“ genannt, ergänzt. Hierfür wurde die Elektronikentwicklung ausgebaut, so dass auch Kundenindividuelle vernetzte Produkte entwickelt und auch Fertigungsaufträge angenommen werden, bei denen „schlüsselfertige“ IoT Produkte für Endkunden inklusive Umverpackung und Bedienungsanleitung an die Logistikzentren der Kunden geliefert und von dort aus direkt an Endkunden im Weltmarkt ausgeliefert werden. Um dem Beratungsbedarf der Kunden entgegen zu kommen, wurde auch eine Beratungseinheit aufgebaut, mit der die Kunden bei Technik/Betrieb, Geschäftsmodellen und Produktstrategien unterstützt werden. 

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Rund 80 Prozent der Ende-zu-Ende-IoT-Lösungen von Q-loud sind individuell, wobei durch Komponenten des Full-Stack-Angebots Security und Identity sichergestellt werden (Grafik: Q-loud)

Mit diesem Komplettangebot unterstützen wir die Kunden im Gesamtprozess von der Idee bis zum gefertigten Produkt, ohne dabei auf das Angebot Dritter zugreifen zu müssen – womit die Komplexität reduziert und die Security-Kette garantiert werden kann. „Wir haben gesehen, dass die aktuellen Herausforderungen bei IoT nur dann gemeistert werden können, wenn vertrauensvoll und flexibel zusammengearbeitet wird. Jedes Element unseres Full-Stack-Angebots ist als Option, sprich Baukasten, zu sehen und auch bei den Geschäftsmodellen bieten wir für jeden Bedarf individuell passende Lösungen an“, unterstreicht Christian J. Pereira welche weichen Faktoren bei der Umsetzung erfolgreicher Projekte wichtig sind. In der Praxis gibt es daher Kundensituationen, die auf einer kundeneigenen IoT Cloud z.B. von IBM basieren, bei denen wir die Device-Entwicklung und Fertigung übernehmen, parallel zu anderen Situationen, in denen z.B. für IoT Devices, die beim Kunden entwickelt wurden, unsere Cloud Lösungen zum Einsatz kommen. Selbst bei der Cloud-Option gibt es Anwendungen der Q-loud Public-IoT Cloud - ebenso wie Custom Clouds, die auf der eigenentwickelten Technologie basieren aber separat betrieben und für die individuellen Anforderungen einzelner Kunden optimiert sind. Für den schnellen Einstieg in das Internet der Industrie 4.0 betreiben wir ein Online-Demo-Portal, in dem bereits Daten von Demo-Sensoren erfasst werden und archiviert sind. Kunden und Partner können darauf zugreifen und über die vollständig dokumentierte Programmierschnittstelle schnell und einfach erste Erfahrungen sammeln. Bei Interesse können auch eigene Sensoren oder Entwicklerkits erworben und mit dem Hardware-Schlüssel ein eigener Account für die Verwaltung der eigenen Sensoren angelegt werden. Wer Interesse am Online-Demo Portal hat, kann einen Zugang unter Kontakt anfragen.

Partnerökosystem der QSC

„Wir glauben an Vernetzung – nicht nur von Produkten sondern auch von Unternehmen und Menschen“ bringt Pereira die Ambitionen zum Aufbau von stabilen Partnerstrukturen auf den Punkt. So lebt Q-loud heute Partnerschaften auf mehreren Ebenen: Hardwareanbieter, die ihre Produkte über IoT-Module der Q-loud schnell und einfach IoT-ready machen, Systemintegratoren, die von einem Ansprechpartner für alle Fragen (Hardware, Software, Betrieb) profitieren und auch Cloud-Partner, mit denen sich Q-loud über eine Cloud2Cloud-Kopplung vernetzt. Gerade Systemintegratoren finden mit der öffentlichen REST-API eine gute Umgebung vor, um ihre Kompetenzen im Bereich Integration und Analytics auszuspielen. Dabei sind die Leistungen der Datenerfassung, -übertragung und Archivierung (Q-loud) sehr gut von der Analyse und Weiterverarbeitung trennbar. So werden über die Partnerschaften auch vielfältige Domänen adressiert, in denen die Partner spezifisches Know-how aufgebaut haben, wie z.B. Industrie 4.0 Themen mit dem Partner Scheer, spezielle Anwendungen im Veranstaltungsmanagement mit Opitz Consulting oder Car2cloud-Themen mit dem Integrator CGI.

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Referenzprojekt mit eigenentwickelter Hardware, EnergyCams  und Applikationsentwicklung / Analyse durch Entwicklungspartner auf Basis der REST-API (Grafik: Q-loud)

Sehr offen sind wir auch auch für Cloud-Partnerschaften. So werden nicht nur Teile des Hardware-Angebots für den IOT Hub von Microsoft-Azure zertifiziert, sondern man arbeitet intensiv an der Vernetzung von Clouds über Cloud2Cloud-Kopplungen, womit sofort alle Öko-Systeme der Partner verbunden sind und so erhebliche Mehrwerte entstehen. „Die vernetzte Welt schafft Paradigmenwechsel – diese sind ernst zu nehmen. So glauben wir, dass in der dynamischen und von komplexen Anforderungen bestimmten IoT Welt hybride Strukturen – wir nennen das „meshed-cloud“ – überlegen sind und zum Beispiel „Multi-cloud“ Ansätze ersetzen werden, beschreibt Pereira die Architektur-Vision der QSC. Nicht zuletzt betätigt sich Q-loud auch in der Forschung und kooperiert hier eng mit dem Institut für Global Process Management der Hochschule Pforzheim sowie dem IoS³ - Institute of Smart Systems and Services. Thematische Schwerpunkte des wechselseitigen Austauschs sind Digitale Geschäftsmodelle, Industrie 4.0 und Smart City. Auch finanziell gibt sich Pereira zufrieden: “Wir haben einerfolgreiches Jahr hinter uns und haben nicht nur den Umsatz von 2015 auf 2016 vervielfacht sondern den 2016-Umsatz bereits heute auch für 2017 und 2018 gesichert – das zeigt zweifelsfrei, wie passend under IoT Full-Stack Angebot für die aktuelle Marktsituation ist."

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Christian Pereira

Christian Pereira

Christian J. Pereira ist Geschäftsführer der Q-loud, einem der führenden Full-Stack IoT-Anbieter. Der studierte Maschinenbauer und Informationswissenschaftler (Dipl.-Ing., Dipl.-Inf.wiss.) verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Telekommunikationsindustrie. Zuletzt war Christian Pereira Mitgründer der neuland GmbH & Co. KG.

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